Das superbe Debüt von DESTINATION’S CALLING war dann doch mehr als ein Grund, bei den Süddeutschen mal anzuklopfen und nach dem verehrten Befinden zu fragen.

 

Hallo Markus,
gib unseren Lesern doch bitte mal einen kurzen Abriss darüber, wie ihr euch gefunden habt und was ihr bisher so musikalisch getrieben habt.

 

Euer Debüt „Invisible Walls“ ist meiner Meinung nach sehr old school. Ihr macht richtig guten Melodic Metal, verzichtet aber völlig auf all diese neumodischen Einflüsse. Seid ihr jungen Kerle totale Traditionalisten oder habt ihr keine Lust Geld zu verdienen?

 

Was mich neben der Musik sehr beeindruckt hat, sind die Texte. Das sind keine 08/15 Geschichten, sondern sehr reif wirkende Gedanken, die ihr da  verarbeitet. Erzähl doch mal, wer für die Texte verantwortlich ist und was ihr thematisch in den Songs umgesetzt habt. 

 

Hast du ein besonderes Lieblingsstück auf der Platte? Mir persönlich läuft beispielsweise „Sinthetic“ megamäßig rein.

 

Die Qualität der Produktion hat mich ehrlich gesagt sehr überrascht.
Ihr habt die Platte selbst mitproduziert und in eigener Regie veröffentlicht. Hat keine Firma angebissen oder hattet ihr keinen Bock auf einen miesen Deal?

 

Wie sieht das nächste Jahr von DESTINATION’S CALLING aus? Gibt es schon neue Songs oder die Möglichkeit zu touren?

 

Zum Abschluss sag mir doch mal, welche 5 Scheiben jeder anständige Banger in seinem Schrank haben sollte.

Nevermore – This godless endeavor
Queensryche – Operation: mindcrime
Savatage – Edge of thorns
Judas Priest – Painkiller

Da kann ich mich nur für diese ausführlichen Aussagen bedanken und den Jungs alles Gute wünschen. Der metallischen Meute da draußen, gebe ich an dieser Stelle nochmals die dringende Kaufempfehlung!

(Matthias Decklar)