UNITED METALHEADS FESTIVAL II
Be-Inside, Kusel, 07.10.2006
IVORY NIGHT – VIRON – SOLEMNITY
Woran es lag, dass gerade mal 100 Metalheads den Weg nach Kusel fanden. Keine Ahnung, waren es doch bei der Erstauflage in der Pfalz noch 200 Anhänger des harten Rocks gewesen, die BOOMERANG, BADNAME und MAJESTY noch tierisch abfeierten.
|
|
![]() |
![]() |
Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, legten IVORY NIGHT ein, wie immer, amtliches Set hin, das auch einige neue Songs beinhaltete, die auf dem nächsten Album, welches im Frühjahr erscheint, Wiederverwendung finden werden. Vor allem der Überhammer „Emperor“ blieb dabei verdammt lange im Ohr hängen (und hängt dort immer noch). Aber auch „Capping Day“ und „The Shelf“ ließen erahnen, warum die Lauterer für das nächste KIT gebucht sind. Standarts, wie „Children of Thorns“ und „And I Fly“ sind hochwertige Metalkost und würden wir nicht 2006 sondern 1986 schreiben, wären die Jungs längst Idole. Neben dem Cover aller Cover „Edge Of Thorns“, begeisterte vor allem noch der Rausschmeißer „Salvation Is An Honest Man“. |
|
![]() |
![]() |
Ein Teil der Band, Basser Kettering und Sänger Patrick Fuchs geht nun mit ROSS THE BOSS auf Griechenlandreise, bevor die Band im März zu einer Südamerika-Tour aufbricht. Kommt mir ja heil zurück! |
|
![]() |
![]() |
Dann wurde es richtig unheimlich in Kusel. Die Bühne wurde für die Meister des Horror Metals gerichtet und sah schön schaurig aus. SOLEMNITY gaben im Anschluss jedem Song seine eigene kleine Geschichte und spielten sich (im doppelten Sinne) durch sämtliche Highlights ihres Schaffens. Komischerweise tritt die Musik bei den Süddeutschen etwas in den Hintergrund, weil man so auf die Show fixiert ist, dass man das Musikalische zum Teil schon als Nebensache ansieht. Egal, Sven, seine Mannen und das Mäuschen boten eine superbe Unterhaltung und die meisten der Anwesenden hatten ihren Spaß bei Songs, wie „Mephisto“, „Axe Attack“, oder „Kill The Majesty“. Den Kirchgang konnte man sich am nächsten Tag ebenfalls sparen, weil Punkt 24 Uhr das Abendmahl von SOLEMNITY verabreicht wurde, was aber nicht allen geheuer war (war kein Blut, sondern Erdbeersaft, ehrlich). Am Ende waren die 90 Minuten viel zu schnell rum und das Licht ging an! |
|
Fazit: Matthias Decklar |
|