ON TOUR MIT
ITALIANS VS METALHEADS REMIGIUSLAND
„Do you think, the Metalheads can book some gigs for us in germany ?“
Mit dieser entscheidenden Frage begann das Abenteuer für die 
In Kontakt stehen die Mitglieder der Band und der bereits seit dem Debut „Son Of Gods“(2001), welches ich in Itzehoe, auf dem Weg in den Sylt-Urlaub, bei Hellion, erstanden hatte (wegen dem geilen Cover). Das Album ließ mich damals die vollen zwei Wochen nicht mehr los, und bis heute entdecke ich immer wieder Nuancen und Feinheiten, die mich aufs Neue aufmerken lassen.
Mit dem neuen Album „Dark Light's Shades“ war klar, dass die Band einen Volltreffer gelandet hat, der hier nur unentdeckt bleiben wird, weil man keine gute Plattenfirma hat und ein schlechtes Management. würden sich glücklich schätzen, einen Song, wie ‚Master Of The Bright Sea' heute noch hinzukriegen. Die ‚Hannibal-Triologie' gehört zum Besten, was an Melodic Speed in den letzten Jahren veröffentlich wurde. Jeder Song des Albums wächst beim mehrmaligen Hören zu einem Ohrwurm, den man nicht mehr loswird. Dadurch, dass fast jeder der einen anderen Lieblingssong auf dem Album hat, wird die Qualität erkennbar.
„Yes, I think so“, war die kurze Antwort meinerseits und los ging die Planung. In Stefan Lang (Adorned Graves) fand ich einen verrückten Mitstreiter, der sich auf das Wagnis einließ, eine Minitour durch die Pfalz zu organisieren.
Vorweg gesagt, die Sache wurde in allen Bereichen ein toller Erfolg und der Spaßfaktor war hoch angesiedelt.
Danke an dieser Stelle nochmals den Leuten vom in Kaiserslautern (Sina is a Metalhead)
Und den Betreibern des Be-inside in Kusel,
die ihre Locations für die Gigs zur Verfügung stellten.
TOURTAGEBUCH
Freitag, 20. Mai, 11.30
Nach zehn Stunden Fahrt erreicht die Band das Remigiusland. Jürgen Decklar ist unser Abgesandter und zeigt den Jungs zunächst mal Kusel und bringt sie anschließend nach Matzenbach zur Mühle, wo wir sie stilgerecht untergebracht haben.
Freitag, 20. Mai, 16.00
Ich treffe die Jungs endlich persönlich, nachdem wir nun schon gut drei Jahre miteinander E-Mails austauschen. Das Hallo ist überschwänglich und man merkt sehr schnell, dass sich die Band einiges vorgenommen hat. Mein erster Eindruck sollte sich ebenso bewahrheiten, wie die Annahme, dass man sich von zu bestens verstehen wird.
Nach einem langen Plausch geht es dann nach Kaiserslautern, wo der erste Gig auf deutschem Boden ansteht.
Freitag, 20.Mai, 20.00
Nach einem ersten guten Eindruck vom gibt es zunächst ein leckeres Catering, bevor der Sound gecheckt wird. Stefan Lang, der das Konzert plante, hat ganze Arbeit geleistet, und alles verläuft reibungslos.
Nach einem kurzen Abstecher in die Innenstadt, mit Besuch einer Eisdiele (na klar) und Bild auf dem Stiftsplatz (na klar), geht es zurück ins kleine aber feine , wo ihren Gig beginnen.
spielen eine Mischung aus traditionellem Metal und Prog, der nicht nur auf CD sauber rüberkommt, sondern live genauso präzise geschmiedet wird. Die Jungs haben eine große Liveerfahrung und begeistern das anwesende Publikum mit einem energiegeladenen Set, welches vor allem aus Songs des Albums „Unveilling the grotesque“ besteht (Pflichtkauf). Höhepunkt ist das Purple Cover ‚Perfect Strangers'.
Im Anschluß haben es LIGHTMARE zunächst etwas schwer beim Publikum anzukommen, da das Gebotene sich doch gehörig vom Vorgänger unterscheidet. Die Band, um Tankard Gitarrero Andi Gutjahr, schaffte es aber dann doch, die Fans für ihren Powermetal zu erwärmen. Highlight ist unbestritten das Cover ‚Messiah' am Ende des Sets, welches tierisch abgefeiert wird.
Als gegen 23.30 die Bühne betreten, ist klar, dass der geplante Gig etwas gekürzt werden muss, da die Zeit schon weit fortgeschritten ist und im JUZ gegen 0.30 Schluss sein muss. Dies war den Jungs zunächst mal nicht unrecht, da man doch die lange Fahrt spürt und besonders Drummer Luca etwas bedenken, bei den speedigen Nummern hat.
Motto: Nur keinen schlechten Eindruck hinterlassen.
Nach dem ersten Song ist von der Müdigkeit allerdings nichts mehr zu sehen und die Band, allen voran Sänger Roberto Quassolo, zeigt auf Anhieb, dass man das metallische Handwerk versteht und auch showmäßig gut dabei ist.
Nach dem dritten Song passt auch der Sound und die tragenden Keys von Alex sind nun gut zu hören.
Höhepunkt des Gigs ist die Triologie ‚Hannibal The Cathargi-nian', welche aus drei Songs besteht, die die ganze Bandbreite des musikalischen Schaffens zeigen.
Am Ende sind alle glücklich und zufrieden. haben einen gelungenen Einstand und die -Belegschaft kündigt vor lauter Begeisterung einen Besuch in Kusel an.
Samstag, 21. Mai, 2.15
Back in Matzenbach, Goodnight!
Samstag, 21. Mai, 13.00
Nach einem Abstecher in Kusel und der Besorgung des aktuellen HEAVY, in welchem eine Kritik des „Dark Light's Shades“ Album zu lesen ist, geht es auf die Lichtenburg, zum Phototermin mit den . Unser friend in metal, Christian, lichtete in den heiligen Gemäuern die Band, die , alle zusammen, alle einzeln und noch vieles mehr ab. Dass die Italiener mit leuchtenden Augen die Burg durchwandern, braucht wohl keiner zusätzlichen Erklärung.
Samstag, 21. Mai, 17.30
Nachdem der Bundesligaball fertig gerollt hat, geht es auf den Remigiusberg zu unserem Lieblingskoch Timo, der für alle Steaks und Schnitzel serviert. Die Band testet zum ersten Mal in ihrem Leben Weizenbier. Lorenzo, der als Freund der Jungs die CD's und T-Shirts verkauft, ist so „begeistert“, dass ich sein halbes am Schluss noch wegexen muss. Dies ruft Beifallsstürme der restlichen Band hervor, worauf auch Jürgen gleiches mit seinem vollen Weizen macht, was ich Minuten später im Auto bitter bereue.
In den Gesprächen bei Tisch erweisen sich die Jungs als nette, gebildete und sehr angenehme Gäste, die uns immer wieder dafür danken, dass wir diese Mini-Tour für sie veranstalten.
Auch wir haben die Band längst in Herz geschlossen und wissen zu diesem Zeitpunkt schon, dass man sich irgendwann noch mal sehen wird.
Samstag, 21. Mai, 18.30
Wir treffen im Be-inside ein, wo bereits vor Ort sind und aufbauen. Die netten Jungs aus K-town sind uns seit der HBN sehr ans Herz gewachsen und haben unseren vollen Support. Als eine Gitarrenbox fehlt, wird kein großes Aufhebens gemacht, und der Sänger verabschiedet sich direkt nach Kaiserslautern, um eine zu besorgen. So sind sie eben…
Samstag, 21. Mai, 21.00
It's showtime.
Nachdem sich der Soundcheck etwas länger zieht als erwartet, legen PANDORA IN STYX gegen 21.15 los und zeigen, dass sie nicht umsonst beim MTV School Award mitgemacht haben. Die Mucke ist eine Mischung aus punkigen Ramones, grungigen Nirvana und rockigen Metallica zu „Load“ Zeiten. Wer drauf steht erhält die Vollbedienung, wer nicht, muss aber neidlos anerkennen, dass hier eine Band heranreift, die etwas zu sagen hat.
Danach wird es laut, danach wird es metal, es ist . Gut 200 Fans haben den Weg in das Be-inside gefunden. Für eine solche Veranstaltung eine stolze Zahl. Vielen Dank an alle, die unsere Sache und in erster Linie die Bands unterstützen.
Präzise wie ein Uhrwerk hämmert Volker Schick die Beats nach vorne. Sein Kollege am Bass, Carsten Kettering, vervollständigt den Background-Teppich und steht, auch rein optisch, für den perfekten Metal-Basser. Tilmann Ruby an der Gitarre, zuständig für die geilen Riffs, die die Band auszeichnen, wird vom Frontmann Patrick Fuchs saitentechnisch unterstützt, wobei man sich fragen muss, wie ein Mann dies alles unter den Hut bekommt. Wo nimmt er nur diese Stimme her.
Egal ob bei ‚Twilight Into Darkness' oder bei meinem Fave ‚Never be my Friend', der Gesang kommt mit einer Power durch die Boxen, dass es einem die Gehörgänge gründlich putzt.
sind live eine Bank und gehören in dieser Form absolut zur 2. Bundesliga in Deutschland. Wenn das zweite Album passt, steht dem Aufstieg nichts mehr im Wege.
Die anwesenden Fans danken es der Band mit reichlich Beifall und ich danke für die Zugabe ‚Edge of Thorns'.
23.45! Dark light over Germany
Nach dem Intro ‚1793' eröffnen ihren Gig mit ‚Painted in Blood'. Alex' Keyboard ist heute von Anfang an zu hören, dafür gibt die Anlage, bei Robertos Stimme, teilweise etwas zu wenig her.
Trotzdem kann man bereits beim ersten Lied hören, welcher Ausnahmesänger Roberto Quassolo ist. Er trifft die hohen Töne live genau wie auf dem Album und hat als Frontmann auch showmäßig hohe Qualitäten, wie man sie sonst nur von einem Seabstian Bach kennt. Basser Davide ist heute hellwach und wirbelt wie ein Irrwisch über die Bühne. Alex steht wie ein Steuermann hochkonzentriert hinter seinem Key und der introvertierte Danielle entlockt seiner Gitarre die schönen Melodien und speedigen Riffs, die ausmachen. Auch Drummer Luca kann heute wieder Gas geben und hat sichtlich Freude hinter der Schießbude.
Das anfänglich noch abwartende Publikum taut nach drei, vier Liedern merklich auf und feiert die Band spätestens bei der Triologie (The Oath, The Glory, The Weeping) tierisch ab.
Von nun an geht es Schlag auf Schlag und der Speedhammer ‚The Spell You're Under' beendet das reguläre Set.
Doch niemand der Anwesenden hat genug.
Mit ‚Flying in the Wind' geben Danielle und Roberto eine wunderschöne Ballade akkustisch zum Besten und räumten danach mit ‚Crimson Sky' und dem Oberhammer ‚Master of the bright Sea' nochmals richtig ab.
Die Menge will aber auch gegen 1.30 noch keine Ruhe geben.
Sänger Roberto bedankt sich zunächst noch auf Deutsch bei den anwesenden Fans und stimmt anschließend zum zweiten Mal ‚Victim of Changes' an, wo alle das letzte Fünkchen an Energie und Nackenmuskulatur nochmals in die Waagschale werfen.
Noch in dieser Nacht werden Pläne für die Rückkehr geschmie-det. Ebenso soll es einen Gegenbesuch der in Italien geben. Zu diesem Anlass bringen wir natürlich etwas mit!? Näääääämlich, !
und werden zusammen den Stiefel rocken und wir sind dabei. Logo!
Mehr Infos unter auch Bilder gibt es in den nächsten Tagen unter: www.metalheads-remigiusland.de |