Metalheads Album-Tipp Januar 2008: THE BURNING - Storm The Walls
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Wie ein Tornado fegt das Debüt der jungen Dänen durch meine Anlage und hinterlässt ein verwüstetes Arbeitszimmer, in dem es qualmt und knistert. Meine Güte, wo haben diese Jungs denn den Thrash gelernt? "Old School As Fuck" titelt das METAL AGE so gerne und wahrlich, "Storm The Walls" ist ein gelungenes Futter für die Gemeinde der harten Jungs und Mädels. Die Nordmänner legen von Beginn an brachial los und blasen gleich mal alles weg. Du fühlst dich an glorreiche Tage des Bay Area Thrashs erinnert und denkst an neuere Bands wie MORTAL SIN, PANTERA oder THE HAUNTED. Hier stimmt wirklich alles und die Scheibe bietet eine gelungene Mischung aus kompromissloser Härte, melodischen Parts und instrumentaler Abwechslung. THE BURNING schaffen den Spagat zwischen Tradition und Moderne geradezu spielend und auch die Produktion von Jacob Hansen ist klar und knackig. Vor allem der Drumsound gefällt mir richtig gut, da knallt es im Wechsel mit den Bassläufen, dass es eine wahre Freude ist. Sänger Johnny H aven gibt dem Vierer ein Wiedererkennungsprofil und shoutet live sicherlich alles in Grund und Boden. Mit nur einer Gitarre veranstaltet Rasmus Vinding mehr Sturm, als dies viele Bands mit zwei Äxten schaffen. Die Brecher "The Gospel", "Dotted Line" und das etwas im Midtempo gehaltene "Last Living Hostage" sind nur einige Highlights auf einem ganz starken Debüt, das hohe Erwartungen für die Zukunft steckt. Unbedingt anchecken! Matthias Decklar |
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