Metalheads Album-Tipp Dezember 2007: ICARUS WITCH - Songs For The Last Cruz del Sur Music
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Allein das Cover lässt den geneigten Freund des Metal wohlig erschaudern und man schwelgt in Gedanken an jenem geheimnisvollen Ort, mit solch einem geschichtsträchtigen mittelalterlichen Turm. Welche Geheimnisse mag er bergen und welche Schicksale hat er gesehen? ICARUS WITCH verfügen auch musikalisch über die Magie diese Gedankenspiele während des Albums aufrecht zu erhalten und man weiß nun auch, was Bands wie OMEN oder LIZZY BORDEN in den 90ern gemacht haben. Genau, sie haben junge amerikanische Musiker als Geiseln gehalten und ihnen das Einmaleins des amerikanischen Metals eingeimpft. "Songs For The Last" enthält sowohl Hymnen, wie "Written In The Stars" oder "Nature Of The Beast", aber auch geile Stücke im mittleren Tempobereich, wie "The Sky Is Falling". Die Bezeichnung Neoklassik-Hardrock, wie es die Mitgabe der Plattenfirma angibt, klingt mir etwas zu altmodisch, denn ICARUS WITCH sind nicht nur für die beinharten 80er Fans interessant. Das Flair der frühen QUEENSRYCHE und die Power der genialen FIFTH ANGEL haben bei dieser Band auch ihre Spuren hinterlassen und man verbindet diese Traditionen mit guter Gitarrenarbeit und einem absolut tighten Gesang von Matthew Bizilia. Aus der frühen DEF LEPPARD Nummer "Mirror Mirror" hat man unter Mitwirkung von Joe Lynn Turner eine echte Granate geschmiedet, die fulminant zündet und eine Ehre für die Leoparden ist. Ehrlicherweise muss man gestehen, dass die Band diesen Standart nocht nicht über ein ganzes Album halten kann und die drei letzten Stücke, der insgesamt zehn Nummern, etwas schwächer sind. Was bleibt, ist ein donnernder Paukenschlag, den ICARUS WITCH der Metalgemeinde mit ihrem Zweitwerk um die Ohren hauen. Matthias Decklar |
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