Metalheads Album-Tipp Juli 2007: PARAGON - Forgotten Prophecies
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Ein offenes Wort am Anfang. Wer mit der Erwartung an die neue Scheibe geht, dass PARAGON den Vorgänger "Revenge" hier toppen müssen, der kann sich gleich wieder setzen. "Revenge" wird für immer der Überflieger in der Historie bleiben, denn dieses Album war perfekt. Und wer dieses Album liebt, der wird "Forgotten Prophecies" auch in seinem Metallherz tragen. PARAGON gehen nach wie vor keine Kompromisse ein und klingen im Jahre 2007 immer noch verdammt old school und sind das Paradebeispiel für die GERMAN METAL ATTACK. Längst haben sie in Hamburg alle anderen Bands hinter sich gelassen, was sich leider an Verkaufszahlen und Gigmöglichkeiten nicht zeigt. Doch die Mannen um Fronter Andreas Babuschkin müssen leider mit dem Makel leben, einige Jahre zu spät begonnen zu haben, so leben heute die anderen Nordlichter, wie RUNNING WILD oder HELLOWEEN, vom Ruf vergangener Tage. Nicht mehr an Bord ist Basser Jan Bünning, da man sich bandintern über die musikalische Ausrichtung nicht mehr ganz einig war. Doch beide Seiten senden bereits Signale, dass eine weitere Zusammenarbeit bald wieder möglich sein wird. Auch die Arbeit mit Produzent Piet Sielck wurde beendet, was man dem neuen Album aber nicht negativ anhört. Wie gesagt, es hat sich absolut nicht zum Negativen geändert und das neue Album brettert mit "Hammer Of The Gods" hammermäßig los. Die Gitarren sägen, das Schlagzeug powert und Buschi ist zu einem richtig geilen Metalsänger gereift. Die Jungs ziehen ein Album durch, dass wenig Pausen bietet und lediglich beim Titelsong, der als Powerballade aus der Box kommt, darf verschnauft werden. Mit "Face Of Death", "Souleaters" und "Wargods" sind auf alle Fälle wieder drei Übersongs an Bord und auch der Rest ist erstklassiger Powermetal. Die epischen Tracks hat man komplett über Bord geworfen, was ich nicht ganz verstehe, denn "Masters Of The Seas" vom letzten Output war genial. Als Sahnestückchen hat man sich den OVERKILL Klassiker "Deny The Cross" vorgenommen und bietet eine absolute Wahnsinnsversion. Danke PARAGON! Ich hoffe, dass der Band endlich die Aufmerksamkeit zuteil wird, die sie schon seit Jahren verdient. Dazu gehört auch, dass die Festivals endlich auf PARAGON aufmerksam werden. Ich verspreche den Machern des BYH, dass, wenn die Hamburger im nächsten Jahr dabei sind, ich auch mal wieder an der Veranstaltung teilnehme. Matthias Decklar |
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