Metalheads Album-Tipp Juni 2007: HJALLARHORN - New Wave Of Classic Heavy Metal
Label: Eigenvertrieb Spielzeit: 25.23 |
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Da freut man sich seit Wochen auf POWERWOLF und ROSS THE BOSS auf dem Saarstahl Festival und dann reißt dich eine Grippe um . Ziemlich gefrustet saß ich also da und hatte lediglich ein kleines Trostpflaster in der Hinterhand. Aus Norwegen war nämlich Post ins Haus geflattert, die optisch schon mal gut aussah. HJALLARHORN nennt sich das Quartett und wartet mit einem 5-Tracker auf, der über den genialen Titel "New Wave Of Classic Heavy Metal" verfügt. Da läuft einem alten 80er Sack natürlich schon die Brühe in den Mundwinkeln. Ich leg das Teil in die Anlage und woooowwww,... fortgeflogen. Der Opener "The Changeling" klingt, als ob man bei ARMORED SAINT ein vergessenes Stück aus der "March Of Saint"-Session gefunden hätte. Die Norweger verfügen über die ungezügelte Power, die den Bay Area Bands zueigen war. Der Song verfügt über ein wunderschön getragenes Outro, das einen die Genialität des Werks erst richtig fassen lässt. HJALLARHORN haben hier drei neue Songs erschaffen, die alle einen Platz auf den legendären METAL MASSACRE-Samplern verdient hätten. "Murderer" ist ein konsequenter Abgehsong, der aber eher seine Wurzeln in der britischen NWOBHM hat und an die früheren Werke von MAIDEN erinnert. "Eye Of The Storm" beginnt balladesk und entwickelt sich dann zu einem absoluten Übersong, mit einem Gitarrensolo, welches Kirk Hammet zu "Ride The Lightning" Zeiten, nicht besser gespielt hat. Zum Abschluss geht es dann wieder in den balladesken Anfang über, der "Eye Of The Storm" beschließt und bereits jetzt zu einem Klassiker des Metals macht. Auch textlich gesehen ist alles auf der Höhe und die Zeile "Live and die young, see the eye of the storm" ist reif für ein T-Shirt. Als Bonus zu den neuen Songs, steht mit "Blood And Black Lace" ein Song vom 2004 Demo "Six Track Metal Attack" auf der CD, der mich sehr an Motörhead erinnert, da zu diesem Zeitpunkt Sänger und Rhythmusgitarrist Dani Nilsen noch etwas räudiger sang und somit der Vergleich mit Lemmy entsteht. "Iron Clad Soldier" stammt vom zweiten Demo "Trilogy Of Lightning" und geht eher wieder in die amerikanische Ecke und wäre bei mir auch als MANNILA ROAD-Song durchgegangen. Fazit: Matthias Decklar |
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